Radwandern: Die Reisevorbereitung

Beim Fahrradurlaub scheiden sich die Geister: Die einen erinnern sich an anstrengende Fahrradtouren in ihrer Kindheit, als die Eltern oder die Lehrer bei Gegenwind munter voranradelten und man sich selber schweißgebadet hinterherquälte. Die anderen lieben die Herausforderung, Kilometer um Kilometer nur mit der eigenen Muskelkraft zu bewältigen und dabei die Landschaft langsam an sich vorbeiziehen zu sehen.

Für die ungetrübte Freude an der sportlichen Herausforderung braucht man jedoch die richtige Ausrüstung. Ein gutes Fahrrad mit mindestens 21 Gängen, einer pannensicheren Bereifung, Hohlkammerfelgen, zuverlässigen Bremsen, Rück- und Vorderlicht ist die Basis. Hinzu kommen regendichte Packtaschen für den Gepäckträger, bei längeren Reisen auch für die Vorderachse, sowie eine Lenkertasche, die gleichzeitig als Kartenhalter dient. Je nachdem, ob man unterwegs überdacht oder unter freiem Himmel übernachten will, braucht man außerdem eine gute Campingausrüstung. Diese kann man wie auch übrigens den Tacho oder - für all die, die länger von Zuhause wegbleiben wollen Alarmanlagen billig beim Fachhändler kaufen.

Tacho wie Alarmanlagen billig kaufen

Bei der Campingausrüstung sollte man neben einem günstigen Preis auch auf Qualität setzen. Im Fachhandel gibt es ultraleichte Zelte, Isomatten und Schlafsäcke aus modernen Funktionsmaterialien, die beim Campen auf einer solchen Radreise gute Dienste leisten. Regenbekleidung, ein Campingkocher, ein Campingkochgeschirr, ein Universalwerkzeug, Reparaturbedarf wie zum Beispiel ein Kettennietendrücker und ein Ersatzschlauch sowie ein kleines Erste-Hilfe-Set runden das Ganze ab. Wer alleine losradeln will, der setzt umso mehr auf geringes Gewicht. Besser haben es die, die sich zu zweit auf die Radreise begeben. Denn sie können die Ausrüstung untereinander verteilen und teilen sich zum Beispiel ein Zelt. Am besten macht man längere Radreisen alleine oder zu zweit, allenfalls zu dritt. Denn je mehr Personen, desto mehr kräfteraubende Unterbrechungen.

Alleine oder zu zweit?

Die Vor- und Nachteile der Varianten wiegen sich gegenseitig auf: Denn wo dem alleine Radelnden manchmal jemand fehlt, mit dem er die Freude über das Erreichen des Tagesziels teilen kann, da hat er oft bereichernde Begegnungen am Straßenrand und die Freiheit, immer zu halten, wenn ihm danach ist. Hingegen kann man zu mehreren die schönen Momente teilen und sich bei Problemen wie zum Beispiel einer Reifenpanne gegenseitig helfen. Auf keinen Fall jedoch sollte man jemanden zu einer Radreise überreden. Denn wer dieser Art zu reisen nichts abgewinnen kann, der wird sie erst recht nicht auf einer anstrengenden Bergetappe liebgewinnen.
Besonders beliebt sind Radreisen entlang der großen Flüsse. Denn diese haben sich ihren Weg in den vergangenen Zeiten durch die niedrigsten Stellen der Landschaft gesucht, was für den Radwanderer ein angenehmes und zügiges Fortkommen bedeutet.

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